AUSLEGUNGSFORMEN VON SACHWERTANLAGEN

Unternehmerische Beteiligungen

Der Begriff der unternehmerischen Beteiligung ist weit gefasst. In den letzten rund 20 Jahren verstand man darunter sehr oft das Angebote an sogenannten geschlossenen Fonds, also an Gewerbeimmobilien im In- oder Ausland, an Schiffen, Solar- oder Windparks und Flugzeugen, zuvor auch an Medienbeteiligungen, also der Produktion von Filmen. Eine unternehmerische Beteiligung kann aber durchaus aber die Beteiligung an einem Unternehmen direkt sein. Beispielsweise durch Genussrechtskapital, durch stille oder atypisch stille Beteiligungen oder durch Namenschuldverschreibungen.

 

Der Gesetzgeber setzt in den letzten Jahren für derartige Beteiligungen immer engere Grenzen, da zu viele Probleme entstanden. Grundsätzlich will er allerdings dieses „Vehikel“ zur Förderung des Mittelstandes beibehalten.

Alternative

Investmentfonds

Seit dem 22. Juli 2013 ist das Kapitalanlagengesetzbuch (KAGB) der neue rechtliche Rahmen für Investmentfonds und löste das bis dahin geltende Investmentgesetz ab.


Damit gehört auch der Begriff „geschlossener Fonds“ der Vergangenheit an und wird durch den Begriff Alternativer Investmentfonds (AIF) ersetzt. Die geschlossenen Fonds sind somit grundsätzlich ab sofort ein reguliertes Produkt. Diese Richtlinie umfasst alle Fonds, die nicht jetzt schon einem regulatorischen Rahmen unterliegen. Dies sind beispielsweise Hedgefonds, Private Equity Fonds, Immobilienfonds, Rohstofffonds oder Infrastrukturfonds. Das Spektrum an Anlagemöglichkeiten hat sich somit erweitert.

 

Der Gesetzgeber und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht haben an die Manager der AIF einen deutlichen höheren Anspruch im Hinblick auf die persönliche Leistungsfähigkeit und Dokumentation der Investition. Es sind viele formale Kriterien einzuhalten, die der Transparenz und Überprüfbarkeit dienen. Im Besonderen werden dabei die juristischen Personen, die die Verantwortung über Verwaltung, Administration und Vertrieb dieser Anlageprodukte tragen, überwacht.

Sachwertgebundene Fondspolicen

Bei Sachwertpolicen handelt es sich um Lebens- oder Rentenversicherungen, die gezielt nicht gemäß den Anlagevorgaben dieser Produktlinien investieren – nämlich in Wertpapiere bzw. Aktien und zum Teil auch Immobilien – sondern in ausgewählte Sachwertanlagen.

 

Dies ist in der Regel nur über Liechtensteiner Policen möglich. Hintergrund ist, dass beispielsweise klassische deutsche Lebensversicherungen derzeit aufgrund der gesetzlichen Vorgaben bei der möglichen Anlagestrategie kaum mehr Renditen erwirtschaften, die über der Inflationsquote liegen.

 

Dies zeigt sich auch in der angebotenen Garantieverzinsung von derzeit 1,75 Prozent. Andere Fachleute sehen die hohe Volatilität an den Börsen für ein Problem, beispielsweise bei fondsgebundenen Lebens- oder Rentenversicherungen. Die Sachwertpolice soll dabei nicht nur eine höhere Verzinsung gewährleisten, sondern zeichnet sich zudem durch den Vorteil einer meist geringen Schwankungsbreite im Hinblick auf die Werthaltigkeit der Anlage aus.

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